Medizinische Versorgung
Gesundheitsversorgung ist Daseinsvorsorge und keine Ware. Alle Menschen müssen unabhängig von Einkommen und Wohnort Zugang zu Hausärzt:innen, Fachpraxen, Apotheken, Krankenhäusern, Therapien und psychosozialer Hilfe haben.
Erreicht unter Rot-Rot-Grün von 2014 bis 2024
- Seit 2015 investierte das Land unter Rot-Rot-Grün nach der Fraktionsbilanz rund 680 Millionen Euro in die Krankenhauslandschaft. 2024 wurde zusätzlich ein Rettungsschirm von mehr als 100 Millionen Euro bereitgestellt.
- Der Maßregelvollzug wurde 2023 wieder in staatliche Verantwortung zurückgeführt; der Standort Mühlhausen kam in öffentliche Hand.
- Ein Werkstattprozess zur Krankenhausplanung bezog Akteur:innen des Gesundheitswesens in die Weiterentwicklung der Versorgung ein.
Parlamentarische Arbeit seit 2024
- Die Große Anfrage „Stand und Weiterentwicklung einer vernetzten Gesundheitsversorgung“ legte 2026 Versorgungslücken und fehlende strategische Planung offen.
- Die Linke fordert einen landesweiten psychiatrischen Krisendienst, öffentliche oder gemeinnützige Medizinische Versorgungszentren und eine stärkere Vernetzung von ambulanten, stationären, pflegerischen und psychosozialen Angeboten.
Ausblick
Ziel sind Polikliniken 2.0 und regionale Versorgungsverbünde, die Krankenhäuser, Praxen, Apotheken, Therapien und Pflege verbinden. Investitionen müssen am Bedarf der Bevölkerung und nicht an Renditeerwartungen ausgerichtet werden.

