Antirassismus und Antifaschismus gehören zum demokratischen Selbstverständnis Thüringens. Die Linke Fraktion stellt sich rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt ebenso entgegen wie institutioneller Diskriminierung und menschenfeindlicher Stimmungsmache. Betroffene brauchen Schutz, Beratung und ernsthafte politische Unterstützung. Gleichzeitig müssen Sicherheitsbehörden, Justiz, Bildungseinrichtungen und Verwaltung Rassismus und extrem rechte Netzwerke konsequent erkennen, aufklären und bekämpfen.
In den rot-rot-grünen Regierungsjahren wurde das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit verstetigt und deutlich ausgebaut. Beratungsstellen gegen Diskriminierung, Hass und rechte Gewalt sowie das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft wurden gestärkt. NSU-Untersuchungsausschüsse, Entschädigungen für Betroffene, weitere Aufarbeitung und der Aufbau eines Gedenkortes verbesserten Erinnerung und staatliche Verantwortung. Der 8. Mai wurde in Thüringen als gesetzlicher Gedenktag verankert.
Heute verteidigt Die Linke zivilgesellschaftliche Initiativen gegen finanzielle und politische Angriffe. Wir fordern eine landesweite Strategie gegen extrem rechte und völkische Ideologien, eine unabhängige Antidiskriminierungspolitik und eine konsequente Erfassung rechter Straftaten. Der Schutz der Demokratie verlangt auch, mögliche Verbotsverfahren gegen verfassungsfeindliche Parteien rechtsstaatlich zu prüfen. Antifaschistische Arbeit ist für uns keine Randaufgabe, sondern Voraussetzung für Freiheit, Gleichheit und ein solidarisches Zusammenleben.
Antirassismus und Antifaschismus
Bereits zum 11. Mal werden sich am morgigen Samstag in Gera Neonazis zum so genannten "Rock für Deutschland" versammeln. Das von der NPD organisierte Konzert ist in Thüringen eines der jährlich vier Neonazi-Open Air-Events. Auf Unterstützung der Linksfraktion treffen auch die bereits heute stattgefundenen und noch geplanten Protestveranstaltungen,… Weiterlesen
Angesichts der aktuellen Ereignisse beim Verfahren vor dem Amtsgericht Dresden gegen Jugendpfarrer Lothar König erklärt Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Nach sieben Prozesstagen voller Lügen, Verdrehungen, haarsträubender Zeugenaussagen und verschwundenen Akten hat das Amtsgericht Dresden nun die Notbremse… Weiterlesen
Aktuelle Stunde auf Antrag der Fraktion der FDP – Drucksache 5/6231 Weiterlesen
Auf scharfe Kritik des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow, stößt der Versuch der FDP-Fraktion, die am letzten Freitag in einer Pressemeldung begonnene Diffamierung des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König mit einer Aktuellen Stunde in der Landtagssitzung morgen fortsetzen zu wollen. Weiterlesen
Zur Solidarisierung mehrerer Nebenkläger im NSU-Prozess und ihrer anwaltlichen Vertreter mit dem Jenaer Jugendpfarrer Lothar König, dem zur Zeit wegen Landfriedensbruch vor dem Amtsgericht Dresden der Prozess gemacht wird, erklärt die Innenpolitikerin der Landtagsfraktion DIE LINKE, Martina Renner: "Mit ihrer Solidaritätserklärung legen die… Weiterlesen
Für die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag begrüßt deren Vorsitzender, Bodo Ramelow, die morgige Verleihung des Thüringer Demokratiepreises an den Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König durch die Thüringer Sozialministerin in Kahla auf der "Meile der Demokratie". Weiterlesen
"Das für den kommenden Samstag angekündigte Neonazi-Event ,Thüringentag der nationalen Jugend' in Kahla ist keine Eintagsfliege, sondern Ausdruck einer sich in den letzten Jahren in Kahla verfestigten Neonazi-Szene", sagt Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. Weiterlesen
Am kommenden Wochenende hat die "Gesellschaft für freie Publizistik" (GfP) zu ihrem Jahreskongress 2013 eingeladen. Unter einem europafeindlichen Motto lädt man gewohnt konspirativ in ein "kleines, rustikales . Hotel" "im Herzen Deutschlands" ein. Nur TeilnehmerInnen, die sich verbindlich anmelden, erfahren den Tagungsort, an dem sich "der uns… Weiterlesen
Die LINKE-Landtagsabgeordnete Katharina König informiert am 5. Juni im Rudolstädter Rathaus mit einer Vortragsveranstaltung über die Neonazi-Szene in Saalfeld-Rudolstadt und die Verbindungen zum NSU. Das Terror-Trio war vor seiner Flucht 1998 lange Zeit in Jena, in Rudolstadt und der Umgebung aktiv und nahm mit anderen Neonazis aus der Region an… Weiterlesen
Anlässlich des heute beginnenden "Burschentages" der Deutschen Burschenschaft in Eisenach erklärt Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Linksfraktion: "Dass der Akademikerbund ,Deutsche Burschenschaft' nicht nur in den letzten Jahren weiter nach rechts gerückt ist, sondern auch in diesen Tagen wieder intensiv an einer noch völkischeren… Weiterlesen

