Hennig-Wellsow: Wir brauchen einen allgemeinen Mietenstopp

Susanne Hennig-Wellsow
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„Noch ein Gipfel ohne Höhepunkt? Kleckern statt Klotzen beim sozialen Wohnungsbau, eine zahnlose Mietenbremse, jetzt noch ein wachsweicher Umwandlungsstopp? Das sind keine guten Nachrichten für Mieterinnen und Mieter“, meint die Thüringer Partei- und Fraktionschefin der LINKEN. „Jahr um Jahr verspricht die Bundesregierung den Menschen, dass der Mietenanstieg gebremst und mehr preiswerter Wohnraum geschaffen wird. Aber die Realität ist eine andere“, stellt Hennig-Wellsow fest.

 

Das Hannoveraner Pestel-Institut hatte kürzlich darauf hingewiesen, dass die Mietpreise für Wohnungen mit einfachem Standard in den vergangenen fünf Jahren von 5,43 Euro Kaltmiete auf 6,96 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter angestiegen sind, also um rund 28 Prozent.

 

„DGB, Mieter*innen- und Sozialverbände haben mit ihrer Initiative recht: Ein Mietenstopp ist das Gebot der Stunde. Und während die Mieten eingefroren sind, sollte auch der Bund deutlich in den Bau von preiswerten Wohnungen investieren“, fordert Hennig-Wellsow.

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