Solidarität mit Arbeitskampf – Güngör erteilt Reallohnverlusten Absage

Lena Saniye Güngör
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Im Vorfeld der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder vom 7. bis 8. Dezember hat heute in Jena eine Streikkundgebung der Gewerkschaft ver.di stattgefunden. Bisher hat die Arbeitgebendenseite kein Angebot vorgelegt, die Gewerkschaft ver.di fordert für die rund 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder eine Lohnerhöhung über 10,5 Prozent, jedoch mindestens 500 Euro mehr pro Monat.

„Es ist allerhöchste Zeit, dass ein tragfähiges Angebot vorlegt wird, was sich am Tarifabschluss der Bundesbeschäftigten des öffentlichen Dienstes orientiert. Die Inflation macht keinen Unterschied zwischen Bundes- und Landesbeschäftigten, genauso wenig wie die Preise im Supermarkt sich danach richten, in welchem Tarifgebiet jemand angestellt ist. Insbesondere die unteren Lohngruppen brauchen jetzt eine spürbare Entlastung, am besten noch vor den Festtagen. Als LINKE-Fraktion stehen wir solidarisch an der Seite aller, die Arbeitskämpfe gegen Reallohnverluste führen“, erklärt Lena Saniye Güngör, arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.


 

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