EU-Programm für junge Lokalpolitiker:innen

Parlamentsreport

Sich mit anderen jungen Mandatsträger:innen aus der ganzen EU auszutauschen, gemeinsam über europäische Themen zu reden, Brücken zwischen den Regionen zu bauen und konkrete Handlungsideen entwickeln - darum geht es beim YEP (Young Elected Politician Program). Noch bis zum 10. Mai können sich dabei junge Träger:innen eines politischen Mandats auf lokaler oder regionaler Ebene aus Thüringen für das Programm des Europäischen Ausschusses der Regionen bewerben.

Inhaltlich stehen dabei z. B. praktische Anregungen für die Förderung der partizipativen Demokratie, Unterstützung bei der Frage danach, wie junge Menschen in die demokratische Debatte und das bürgerpolitische Leben vor Ort eingebunden werden können, aber auch tiefere Einblick in den europäischen Grünen Deal oder die Herausforderungen und Chancen der europäischen Kohäsionspolitik auf dem Plan. Dafür gibt es regelmäßige Networking-Runden, die Teilnahme an Fachkommissionssitzungen und Plenartagungen des AdR, die aktive Teilnahme an öffentlichen Konsultationen sowie Schulungen und Weiterbildungen.
„Es wäre schön, wenn bei der Vielfalt der Teilnehmer:innen aus den verschiedenen EU-Staaten auch Thüringer Lokal- oder Kommunalpolitiker:innen dabei wären“, so Markus Gleichmann, europapolitischer Sprecher und Thüringer Vertreter im AdR. „Sie sind unsere Stimmen der Regionen und Kommunen innerhalb der EU und können sich über diesen Weg auch Gehör verschaffen, aktiv an der Politikgestaltung der EU mitwirken und sich letztendlich auch beruflich in EU-Kreisen profilieren.“ Wichtig sei lediglich, dass gute Englischkenntnisse vorhanden sind. Das Programm findet über das gesamte Jahr verteilt bis zum Frühjahr 2024 statt. Details finden sich auf der Homepage des Ausschusses der Regionen.

Das YEP-Programm 2023 gliedert sich in drei Themen: ein neues Kapitel für die EU-Demokratie, Bewältigung der Klima- und Energiekrise, die Zukunft der Kohäsionspolitik.

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