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CDU, Thüringen.Gerecht und SPD verweigern Beschäftigten konkrete Entlastung

Ronald Hande
Ronald HandeInneresPresse

„Die Koalitionsfraktionen CDU, Thüringen.Gerecht und SPD haben heute die Chance vertan, Thüringen beim Ausgleich von Wochenendfeiertagen zum Vorreiter zu machen und den Beschäftigten ein Stück ihrer gemeinsamen freien Zeit zurückzugeben“, erklärt Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, nach der Ablehnung des Linken-Gesetzentwurfs zu Nachholfeiertagen.

 

„Allein 2026 fallen vier Feiertage auf ein Wochenende, 2027 schon fünf Feiertage, also fast die Hälfte aller landesweiten Feiertage in Thüringen. Statt unseren Vorschlag wenigstens im Ausschuss mit Gewerkschaften, Wirtschaft, Kirchen und Sachverständigen zu beraten und über Verbesserungen zu sprechen, sagt die Regierungskoalition dazu direkt Nein“, so Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Linksfraktion.

Besonders enttäuscht ist Hande von der SPD: „Noch im Februar hat die SPD-Fraktion gesunde Arbeitszeiten, starken Arbeitsschutz und die Anerkennung der Leistung der Beschäftigten eingefordert. Doch wenn es konkret wird, unterstützt sie keine zusätzliche Erholungszeit. 2025 haben die Beschäftigten in Deutschland rund 1,3 Milliarden Überstunden geleistet, davon rund 753 Millionen unbezahlt; wer angesichts dessen reflexartig erklärt, ein Ausgleich für verlorene Feiertage sei zu viel verlangt, hat die Arbeitsrealität vieler Menschen aus dem Blick verloren. Feiertage sind keine Faulenzertage, sondern gemeinsame Zeit für Familie, Freunde, Ehrenamt und Erholung. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass diese Zeit nicht davon abhängt, ob die Menschen Glück oder Pech mit dem Kalender haben.“

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