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Kraft, Durchhaltevermögen und maximale Erfolge

Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, wünscht den Vertretungen der ArbeitnehmerInnen und BeamtInnen bei den weiteren Verhandlungen in der Tarifrunde „Öffentlicher Dienst“ 2016 weiterhin viel Kraft, Durchhaltevermögen und maximale Erfolge.

„Ich werde mich nicht in die Verhandlungen einmischen, da ich die Tarifautonomie als eines der höchsten Güter unserer Demokratie achte. Als linker Gewerkschaftspolitiker spreche ich häufig mit Betriebs- und Personalräten und kenne daher die Ansprüche der Beschäftigten sehr gut. Ich möchte deshalb deutlich zum Ausdruck bringen, dass beispielsweise die Forderungen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und des Deutschen Beamtenbundes (dbb) absolut nachvollziehbar sind. Mit Blick auf die Arbeitsbedingungen in der Privatwirtschaft und die Arbeitsverdichtung im öffentlichen Dienst sind sechs Prozent mehr Lohn und eine Anhebung der Ausbildungsvergütung um einhundert Euro pro Monat keine überzogenen Forderungen.“

Bisher gebe es auf Seiten der Arbeitgeber keine Annäherungen. Lediglich die Forderung nach einem Eingriff in das Leistungsrecht der betrieblichen Altersversorgung stehe fest. Dazu sagt Rainer Kräuter: „Angesichts der bereits jetzt immer wieder prognostizierten - und auch schon festzustellenden - Altersarmut mit Eintritt ins Rentenalter, hoffe ich, dass die Kampfbereitschaft der Gewerkschaften in dieser Frage so hoch ist, wie u.a. von ver.di angekündigt. Für diesen Kampf wünsche ich natürlich ebenso viel Erfolg.“

Das Thema betriebliche Altersvorsorge und Betriebsrenten beschäftigt den Gewerkschaftspolitiker zurzeit auch wegen einer Bürgeranfrage, die sich auf die Zwangsdynamisierung der Betriebsrenten um jährlich 1 Prozent bezieht. „Wenn die Pensionsansprüche der Beamtinnen und Beamten an die Tarifabschlüsse gekoppelt sind, sollte das doch schon aus Gründen der Gleichbehandlung auch für Tarifbeschäftigte gelten. Dieses Thema werde ich an verschiedenen Stellen auch mit den Gewerkschaften und den politisch Verantwortlichen besprechen.“

Abschließend meint der Landtagsabgeordnete: „Ich freue mich, dass wir starke Gewerkschaften haben, deren Mitglieder solidarisch füreinander eintreten und werde dort, wo es mir möglich ist, deren Arbeitskämpfe gerne unterstützen.“


 

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