DIE LINKE fordert wirksamen Verbraucherschutz: Strengere Kontrollen und schärfere Strafen bei Verstößen
Angesichts des sich ausweitenden Dioxin-Skandals und der anhaltenden Verunsicherung für Verbraucher und Landwirte fordert Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, mehr Kontrollen und eine stärkere Überwachung. „Wirksamer Verbraucherschutz ist am Ende der beste Schutz des Lebensmittelstandortes Thüringen.“
Es müsse deutlich dafür gesorgt werden, dass Verbrauchern auch in Zukunft nicht der Appetit vergeht, wenn sie Lebensmittel aus Thüringen und anderswo kaufen. Der Linkspolitiker fordert „eine stärkere Orientierung hin zur gläsernen Produktion von der Futtermittelherstellung, über die Tieraufzucht bis hin zum Verkauf. Zudem müssen der staatliche Kontrolldruck und die Kontrolldichte erhöht werden. Schließlich geht es um einen wirksamen Gesundheitsschutz der Bevölkerung“, so Ramelow weiter. Im aktuellen Dioxin-Fall habe das Kontrollsystem offenkundig versagt. „Der sich ausweitende Futtermittelskandal zeigt, dass die bisherigen Kontrollmechanismen offenkundig nicht ausreichend sind“, stellt der Linksfraktionär fest.
Deshalb fordert er von der Landesregierung eine lückenlose Aufklärung darüber, wie viele belastete Futtermittel tatsächlich in Thüringen landeten, welche Produkte betroffen sind und wie die Gefährdung der Bürgerinnen und Bürger eingeschätzt wird.
„Thüringens Markenzeichen muss eine gläserne Produktionskette von der Fütterung über das Mästen bis zur Verarbeitung sein“, so Ramelow abschließend.
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