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Zukunft der Thüringer Hochschulen muss im Parlament diskutiert werden

Als "empörend" bezeichnet Dr. Karin Kaschuba, Sprecherin für Wissenschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, dass zwar Details aus dem Hochschulentwicklungsplan der heutigen Medienberichterstattung zu entnehmen sind, das Konzept dem Landesparlament aber immer noch nicht zur Verfügung gestellt wurde. "Der laut Thomas Hartung 133 Seiten starke Hochschulentwicklungsplan schmort weiter im Landeskabinett. Da ist es mehr als erstaunlich, wenn SPD-Abgeordnete über immenses Detailwissen zur Entwicklung der einzelnen Hochschulen verfügen."

Die LINKE-Abgeordnete kritisiert, "dass der Kultusminister bislang dem Parlament die Vorstellung des Hochschulplans verweigert" habe. Schließlich gebe es einen Beschluss des Landestages zur Vorlage des Plans im September 2013.

Wenn sich jetzt ein SPD-Landtagsabgeordneter darüber beklage, dass sich Christoph Matschie mit seiner Forderung für eine bessere Finanzausstattung für die Hochschulen gegenüber dem Finanzminister nicht durchsetzen könne, sei dies mehr als absurd. "Es wäre sinnvoll gewesen, schon vor Monaten die Kompetenz des Parlaments einzubeziehen und damit auch ein höheres Druckmittel gegenüber dem Finanzminister zu haben", betont Frau Dr. Kaschuba. Aber offenkundig bleibe Christoph Matschie bei seiner Linie, nach wie vor nicht mit dem Parlament zusammenarbeiten zu wollen. "Diese Ignoranz ist nicht mehr zu übertreffen!", so die Wissenschaftspolitikerin der Linksfraktion.

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