Ostermarsch in Schalkau: Für Atomausstieg, erneuerbare Energien und Trassenmodernisierung
Im Vorfeld des diesjährigen Ostermarsches, der im Zeichen des Atomausstieges, für erneuerbare Energien und alternative Stromnetze steht, erklärt Petra Enders, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE und Bürgermeisterin Großbreitenbachs: „Mit der Forderung nach einer Ertüchtigung der vorhandenen Höchstspannungsleitung sind wir keine Verhinderer, sondern stehen für die Energiewende.“
Die Alternativen der Bürgerinitiativen liegen seit 2007 auf den Tisch. „Es geht uns schon immer um den Ausstieg aus der Atomenergie, um den regionalen Mix aus regenerativen Energien, der prädestiniert ist für dezentrale Stromerzeugung und dem auch eine neue Netzphilosophie zugrunde liegt. Allerdings nicht mit noch mehr Höchstspannungsleitungen. Netzumbau statt Netzneubau ist das, was wir deutlich machen wollen, also: Ertüchtigung der vorhandenen Höchstspannungsleitung Remtendorf-Redwitz zur Leistungssteigerung mit Freileitungsmonitoring und Hochtemperaturseilen“, erklärt Frau Enders.
Das Eintreten für den Atomausstieg, für erneuerbare Energien und alternative Stromnetze wird auch am Ostermontag, ab 14 Uhr den in diesem Jahr in Schalkau (Landkreis Sonneberg) stattfindenden Ostermarsch bestimmen. Dazu laden die Bürgerinitiative „Schalkau gegen den Bau der 380 kV-Trasse durch Thüringen nach Oberfranken“ und die Interessengemeinschaft „Achtung Hochspannung! “ ein. Aus Richtung Sonneberg, Eisfeld und Almerswind geht es zur Schaumburg bei Schalkau, wo am Nachmittag die Abschlusskundgebung stattfinden wird.
Auch zum 5. Ostermarsch der Bürgerinitiativen soll deutlich gemacht werden, „dass man nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg Entscheidungen treffen darf, sondern nur gemeinsam mit ihnen“, unterstreicht Frau Enders abschließend.
