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Mitbestimmung der Kommunen bei Energieversorgung stärken

„Die privaten Anteilseigner von Eon haben eine Vertrauenskrise heraufbeschworen“, kritisiert Manfred Hellmann, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, nach der heutigen Pressekonferenz zu den Umstrukturierungsplänen des Energieriesen. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Rechte der Thüringer Kommunen bezüglich der Mitbestimmung im Unternehmen eingeschränkt werden.

Dieses Vorhaben sollte offenkundig mit der Unterstützung eines Vorstandsmitglieds, welches von Seiten der Kommunalen Energie Beteiligungsgesellschaft Thüringen (KEBT) benannt wurde, umgesetzt werden. „Dieser Umstand wird auch weiterhin für berechtigte Diskussionen sorgen“, so Hellmann weiter.
Der Linksfraktionär begrüßt, dass die Vertreter der Gemeinden heute den Beschluss fassten, künftig mehr Mitbestimmung zu ermöglichen und den Anteil der Kommunen an Eon auf 51 Prozent zu erhöhen.

„Darüber hinaus müssen auch notwendige Konsequenzen hinsichtlich der Vorstandsbesetzung eingeleitet werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Interessen der Kommunen im Vorstand auch wirklich vertreten werden“, so Hellmann abschließend.

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