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LINKE will elterunabhängige Studienförderung für alle 

Susanne Hennig, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag für Studierendenpolitik, hält erfolgsabhängige Leistungsstipendien nur für die besten drei Prozent, wie sie die FDP propagiert, für einen Holzweg.

„Wer nur den Besten ein Stipendium geben will, die Mittel dafür aber dem immer geringer werdenden BAFÖG abzwackt, der geht Kilometerweit an den Problemen vorbei!“, wirft Hennig der FDP vor. „Während in Finnland 70 Prozent der Studierenden staatliche Unterstützung erhalten, sind es in Deutschland gerade mal ein Viertel“, argumentiert die Abgeordnete. „Was wir brauchen, ist eine grundlegende Verbesserung der Studienfinanzierung für alle, nicht ein Leistungs-Stipendium für die besten drei Prozent! Dann werden sich mehr junge Menschen als heute für die Hochschule entscheiden, und vor allem schaffen sie es auch, ihr Studium mit Erfolg zu beenden“, so Hennig abschließend.

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