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Heidrun Sedlacik: Soziale Wohnungspolitik braucht dauerhafte Förderung

Anlässlich der in Suhl stattfindenden Tage der Thüringer Wohnungswirtschaft erklärt DIE LINKE ihre Unterstützung der Wohnungsunternehmen als Hauptakteure des Stadtumbaus und Garant für soziales Wohnen.

Heidrun Sedlacik, wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, bekräftigt die Ablehnung einer weiteren Privatisierung öffentlicher Wohnungsbestände und teilt die Auffassung des Thüringer Gemeinde- und Städtebunds, der jüngst vor einem weiteren Ausverkauf kommunalen Vermögens gewarnt hatte. Auch dürfe der "notwendige Stadtumbau nicht an der Altschuldenfrage scheitern".

"Soziale Wohnungspolitik braucht eine dauerhafte finanzielle Förderung", betont die Abgeordnete mit Blick auf die Tatsache, dass sich der Bund bis 2013 bzw. 2019 sukzessive aus der Wohnungsbauförderung zurückzieht. Sie fordert, dass das angekündigte Landeswohnungsbauvermögen als finanzielle Basis der Wohnraumförderung "nun schnell und ohne Umwege auf den Weg gebracht werden muss, die Akteure brauchen Klarheit und Planungssicherheit".

Klarheit sei auch hinsichtlich der so genannten wohnungswirtschaftlichen Altschulden notwendig. Frau Sedlacik kritisiert vehement, dass es hierzu noch immer zu keiner Lösung gekommen ist. "Statt die Wohnungsunternehmen durch eine endgültige Entlastung von den Altschulden handlungs- und leistungsfähig zu machen, verliert man sich in Berichten und Gutachten."

Auch mit Blick auf die künftigen Herausforderungen, die in der energetischen Sanierung und der Anpassung des Wohnungsbestandes an die Wohnbedürfnisse der alternden Bevölkerung bestehen, sei es höchste Zeit zum Handeln. "Die Zahlen und Fakten liegen längst auf dem Tisch. Wenn keine Entlastung kommt, sind der weitere Stadtumbau und damit die positive Entwicklung der Städte insgesamt in Gefahr", so die Abgeordnete abschließend.

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