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DIE LINKE: Suizidprävention möglichst schnell wirksam verbessern!

Ralf Hauboldt, Sprecher für Justizpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, fordert die Landesregierung auf, die angekündigten Verbesserungen bei der Suizidprävention im Justizvollzug möglichst zeitnah wirksam werden zu lassen. "Maßnahmen, die jetzt schon umgesetzt werden können, dürfen nicht bis zum Abschluss der Diskussionen um die Umsetzung des Gesamtkonzepts aufgeschoben werden", sagt der Abgeordnete nach der heutigen Sitzung des Justizausschusses, in der die Forderung nach verbesserter Suizidprävention in Thüringer Gefängnissen auf Antrag der Linksfraktion beraten wurde.

Hauboldt wertet es als sehr positiv, dass sich die Mehrheit des Ausschusses und die Landesregierung dem Antrag der LINKEN auf Durchführung einer Anhörung zum Thema angeschlossen haben. "Wir werden alles tun, damit die Ergebnisse der Arbeitsgruppe und der schon seit 2009 vorliegenden Studie der Fachhochschule Jena sowie Praxiserfahrungen aus anderen Ländern wie Niedersachsen in der Anhörung ausführlich öffentlich besprochen werden", so Hauboldt.

Der Justizexperte der LINKEN weiter: "Es wurde Zeit, dass die Teile der Fachstudie aus Jena, die nicht konkrete Einzelfälle betreffen, endlich der Diskussion im Ausschuss zugänglich gemacht und den Abgeordneten zur Verfügung gestellt wurden." Es sei nicht nachvollziehbar, warum dieser Schritt erst auf langes Drängen der Linksfraktion erfolgt ist.

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