DIE LINKE kritisiert "Angriff auf gesetzliche Krankenkassen"

Als "einen Angriff auf die gesetzlichen Krankenkassen" bezeichnet Jörg Kubitzki, Sprecher für Sozialpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, das heute bekannt gewordene Vorhaben der schwarz-gelben Bundesregierung, den Wechsel zu den privaten Krankenversicherungen zu erleichtern.

"Statt sich Gedanken zu machen, wie die Einnahmesituation der gesetzlichen Krankenkassen verbessert werden kann, unternimmt die Bundesregierung ausschließlich Schritte, das solidarische Versicherungssystem zu vernichten, indem sie es jeglicher Einnahmen beraubt", kritisiert der Sozialexperte der LINKEN.

Die Linksfraktion fordert die Erhaltung der solidarischen Krankenversicherung und ihre Umwandlung in eine solidarische Bürgerversicherung. Ein erster Schritt dazu soll eine drastische Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze sein.

Im September beginnt die Thüringer LINKE eine Gesundheitskampagne, mit der die Kritik an der Kopfpauschale und ein alternatives Konzept für ein modernes und sozial gerechtes Gesundheitswesen im Vordergrund stehen werden.

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