DIE LINKE fordert langfristig angelegtes und sozial gerechtes Energiekonzept
In Reaktion auf den Energiegipfel der Landesregierung erklärt Manfred Hellmann, Sprecher für Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Es ist zwar ein ambitioniertes Ziel, bis 2020 45 Prozent des Stromes aus erneuerbaren Energien zu gewinnen, allerdings ist das Fixieren auf die kommenden zehn Jahre zu kurz gegriffen.“
Obwohl die heutige Veranstaltung auf hohem Niveau stattgefunden habe, fehle dem Konzept der Landesregierung die Langfristigkeit. „Man muss sich zwingend Gedanken machen, wie die Stromerzeugung, die Netzarchitektur und damit die Energieverteilung nach 2020 gestaltet sein sollen, um heute keine Fehler zu machen, die in der Zukunft schweren Schaden anrichten“, unterstreicht Manfred Hellmann. Der Abgeordnete verweist in diesem Zusammenhang auch auf offene Fragen zur Speichertechnologie und Netzumgestaltung.
Manfred Hellmann weist darauf hin, dass besonderes Augenmerk auf der sozialen Komponente liegen sollte: „Man redet zwar von billigem Strom, denkt dabei aber vor allem an die Industrie – das ist der falsche Ansatz“, moniert der Energiepolitiker der LINKEN.
