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DIE LINKE: Erhalt des Eisenacher Opel-Werkes ist eine gute Nachricht für Thüringen

Die heute bekannt gegebene Entscheidung zum Fortbestand des Opel-Werkes in Eisenach bezeichnet Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, als "hoch erfreulich und positives Signal" für den Thüringer Automobilstandort, aber "bitter für all jene, die ihren Arbeitsplatz trotz Erhalt des Eisenacher Werkes verlieren". Scharfe Kritik übt der Fraktionschef an der monatelangen Hängepartie für die Mitarbeiter bei Opel und den Zuliefererbetrieben. "Das war ein Schmierentheater und ein unwürdiges Geschacher auf dem Rücken der Beschäftigten und ihrer Familien".

Angesichts der häppchenweise verkündeten Sanierungspläne aus der GM-Chefetage habe man den Eindruck, "dass ein Großfürst durch das Land reist und huldvoll seine Wundertüte ausschüttet". In Wirklichkeit wollte GM-Europachef Nick Reilly in den letzten Tagen wohl eher das Image von General Motors retten. "Das ist ein zynisches Spiel auf dem Rücken der Beschäftigten, einer ganzen Region und auch ein erbärmliches Gezerre zu Lasten Thüringens", sagt Bodo Ramelow.

Nach der heutigen Entscheidung komme es nun auf ein tragfähiges Zukunftskonzept an: Nur ein moderner Mobilitätskonzern mit Forschung und Entwicklung von treibstoffsparenden sowie elektrogetriebenen Modellen ermögliche den Einstieg in den Automobilbau des 21. Jahrhunderts. Daher sei die Integration eines Mini-Opels oder des elektrogetriebenen Amperas in die Eisenacher Produktionskette dringend geraten.

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