DIE LINKE begrüßt entscheidendes Signal für die Zukunft von Opel
Als "begrüßenswertes Signal" bezeichnet Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, die Ankündigung, dass Thüringen eine Bürgschaft für den Autobauer Opel auf den Weg bringen will.
Es sei für den Automobilbau in Thüringen und für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Opel und den Zulieferern eine gute Entscheidung, dass die Produktionspalette um ein Fahrzeug erweitert werden soll.
"Beim Überlebenskampf von Opel haben die Beschäftigten ein Millionenopfer für die Rettung des Unternehmens erbracht. Jetzt sollte auch endlich die FDP erkennen, dass ihr parteipolitisches Störfeuer völlig unangebracht ist", mahnt Ramelow. Der Spitzenpolitiker der LINKEN fordert, "Blockadehaltung aufzugeben und Entscheidungen nicht weiter zu verzögern".
Nun wäre es "gut und wünschenswert", wenn die Entwicklung des Elektroantriebes in den Fokus der Bemühungen gestellt würde. "Thüringen muss treibende Kraft beim Thema Energieoptimierung, Strom und Batterietechnologie sein", so der Oppositionsführer im Landtag. Dazu sollte sich stärker auf die Forschung konzentriert werden.
Als "bedauerlich" bezeichnet Ramelow, dass Vorschläge nach Mitarbeiter- und Landesbeteiligung im Sinne von Mitbestimmung nicht aufgegriffen wurden. Er fordert weiterhin, dass die Lohnverzichtssummen in Eigentumsanteile umgewandelt werden müssen.
