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Tunnelblick der Landesregierung?

Als „unverständlich“ bezeichnet die verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Dr. Gudrun Lukin, die Aussage des Verkehrsministers, dass eine Brandbekämpfungsanlage für den Jagdbergtunnel an der A 4 bei Jena ursprünglich nicht geplant war.

Einerseits sei schon seit langem klar gewesen, dass auch Gefahrguttransporte durch den etwa 3 km langen Tunnel bei Jena fahren sollen. Allerdings hätte man dann die örtlichen Feuerwehren und die Berufsfeuerwehr Jena personell und materiell für eventuelle Einsätze im Tunnel verstärken müssen. Es müsse nun die Frage erlaubt sein, „ob das Problem verdrängt wurde, oder die Investition in eine Brandschutzanlage trotz der Nachrüstungssumme von 14 Millionen Euro auf lange Sicht preiswerter als die wünschenswerte Verstärkung der Feuerwehr in Jena ist?“, so Frau Dr. Lukin.
In einer Kleinen Anfrage will die LINKE-Abgeordnete wissen, wann die Landesregierung ihre Prüfungen zur Genehmigung von Gefahrguttransporten durch den Rennsteigtunnel endlich abschließt. „Nach wie vor müssen sich die entsprechenden Transporte durch die engen Straßen der anliegenden Ortschaften durchkämpfen. Auch hier muss endlich eine Lösung gefunden werden“, fordert Frau Lukin.


 

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