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Regionalexpress statt ICE ist keine Lösung

Mit Verweis auf Äußerungen des Konzernbevollmächtigten der Bahn für Thüringen, Volker Hädrich, sagte die Verkehrspolitikerin der LINKEN im Thüringer Landtag, Dr. Gudrun Lukin: „So deutlich hat die Bahn noch nie mitgeteilt, dass Jena, Weimar, Saalfeld und das Umland in Ostthüringen vom ICE-Fernverkehr abgekoppelt werden.“

Wie der MDR vermeldete, hatte Hädrich gesagt, dass Ostthüringen auch nach der Abkoppelung vom ICE-Netz der Deutsche Bahn AG ab 2017 weiter an des Fernverkehrsnetz angebunden werden soll. Die jetzt noch in der Region haltenden ICE würden künftig durch Regional-Expresszüge ersetzt.

„Bisher wurde wenigstens noch die Hoffnung dieser Städte auf einen Halt in größeren Zeitintervallen oder in Tagesrandlage offen gehalten“, so die Abgeordnete weiter. „Wenn jetzt die Bahn AG nur noch Regionalexpresszüge als Ersatz für die ICE-Verbindung von Nürnberg nach Leipzig anbietet, dann bedeutet das eine erhebliche Verschlechterung für die Reisenden und einen Marketingschaden für die Anrainerstädte.“

Lukin verweist auf weitere Konsequenzen: „Die Fahrzeiten verlängern sich, der Komfort wird abnehmen, Platzkarten und Platzkartenvorbestellung fallen weg, kurz, der Vorteil durchgehender schneller Züge ist endgültig hin. Eine Werbung für den Freistaat ist das nicht.“ Die Verkehrspolitikerin der Linksfraktion fordert, dass Landesregierung und Kommunen ihr Veto einlegen – „oder fahren die Verantwortlichen nie mit dem Zug?“ 


 

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