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Fahrpreiserhöhungen bei der Deutschen Bahn: Nicht besser, aber teurer

Nicht die Bahn, sondern die Fahrpreiserhöhung kommt pünktlich zum Fahrplanwechsel am 12.12.2010. „Angesichts der anhaltenden Probleme in Bezug auf Service, Pünktlichkeit und Reparaturanfälligkeit wäre eine Null-Runde wie bei Fernreisen auch im Nahverkehr angemessen gewesen“, mit diesen Worten kritisiert Dr. Gudrun Lukin, Sprecherin für Verkehrspolitik der Fraktion DIE LINKE, die morgen anstehende Fahrpreiserhöhung.

Durchschnittlich 1,9 Prozent mehr müssen die Reisenden in Deutschland für Fahrscheine in Nahverkehrszügen bezahlen. Einen Euro mehr kostet das Thüringen-Ticket, der Preis für das Schöne-Wochenend-Ticket steigt um 2 Euro. Das oft genutzte Hopper-Ticket steigt von 6,50 auf 7 Euro, am Schalter muss man dann sogar 9 Euro dafür bezahlen.

Mit diesem neuerlichen Drehen an der Preisspirale werde die Bahn „nicht besser, aber teurer“. Gerade auch mit Blick auf die Pannenserie der Bahn sei die Fahrpreiserhöhung nicht nachvollziehbar. Der neuerliche Griff in die Taschen der Fahrgäste sei „kundenfeindlich und auch aus ökologischer Sicht vollkommen verfehlt“, sagt die Verkehrspolitikerin der LINKEN abschließend.


 

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