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DIE LINKE fordert besseren Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung

Die Verkehrspolitikerin der LINKEN im Thüringer Landtag, Dr. Gudrun Lukin, kritisiert, dass der notwendige zweigleisige Ausbau der Strecke zwischen Weimar und Gera im Entwurf für den Investitionsrahmenplan 2012-2015 der Bundesregierung nicht berücksichtigt wurde.

Dies bedeute, dass der Ausbau dieser Strecke bis 2015 nicht begonnen werde, obwohl die Bahn in Vorleistung ging und die Planung feststeht. Die Landesregierung müsse hier ihre Anstrengungen verdoppeln. Dr. Lukin sagte dazu: „Was nützt Thüringen eine teure Transitstrecke mit einzigem Halt in Erfurt, wenn Weimar, Jena und Gera nicht nur vom Fernverkehr weitgehend abgekoppelt werden, sondern auch noch die versprochene schnelle Verbindung in die Landeshauptstadt von der Bundesregierung eingespart wird.“
Es könne nicht sein, dass der Bund sich 500 Millionen Euro Bahndividende einstecke, aber die Mautgebühren ab 2011 nur noch für den Finanzierungskreislauf der Straße zur Verfügung stelle. So werde der öffentliche Verkehr mehr und mehr in die zweite Reihe gedrängt. Nach Auffassung der LINKEN brauche der Freistaat ein gut funktionierendes Verkehrsnetz vor allem für einen umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr.
„So richtig es ist, den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur vorrangig zu finanzieren, die notwendige Behebung von Lücken und Engpässen muss auch im Thüringer Bahnnetz möglich gemacht werden“, sagte Dr. Lukin abschließend.


 

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