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Ausdünnen des regionalen Schienenverkehrs: Sparen an der falschen Stelle!

Die Landesregierung wird 2011 im öffentlichen Nahverkehr Einsparungen in Höhe von rund 4 Millionen Euro vornehmen. Treffen wird es das Thüringer Zugnetz. Dort werden zahlreiche Strecken, z.B. zwischen Weimar–Kranichfeld ausgedünnt, es entfallen Zughalte. „Solche Maßnahmen sind meist Vorboten weiterer Sparorgien“, sagt Dr. Gudrun Lukin, Sprecherin für Verkehrspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Die Ausdünnung des Schienennetzes sei bedauerlich, mehr aber noch die Tatsache, dass die 4 Millionen im Haushaltsloch der Landesregierung verschwinden. „Es wäre weitaus besser gewesen, sie in die Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Sowohl die Verknüpfung von Bus- und Schienennetz, die
Thüringer Radwege, aber auch die Bahnhöfe haben einen hohen
Finanzbedarf“, unterstreicht die Verkehrspolitikerin der LINKEN. Genauso problematisch sei die Streichung der Landesmittel aber auch für die in zwei Jahren bevorstehende Revision der Regionalisierungsmittel des Bundes für den Schienenpersonenverkehr.


 

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