Protest gegen soziale Ungerechtigkeit: "Gerecht geht anders!"
Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag hat am heutigen Tag der menschenwürdigen Arbeit den DGB bei der Aktion "Gerecht geht anders" unterstützt. Die symbolische Aktion "5 vor 12" sollte auf die schwierige Situation vieler Arbeitnehmer und ihrer Familien hinweisen. "Niedrige Löhne, Mini- und Midi-Jobs, zunehmende Leiharbeit und immer mehr befristete Arbeitsverhältnisse sind für mehr als 280.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen bittere Realtität", sagte Ina Leukefeld, Sprecherin für den Arbeitsmarkt der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, am Rande der gemeinsamen Aktion.
Das Sparpaket der Bundesregierung und die geplante Anhebung des Hartz IV-Regelsatzes um 5 Euro seien "nicht nur Verhöhnung für die Menschen, die aus Mangel an existenzsichernden Arbeitsplätzen keine Arbeit finden, sondern damit wird auch der Druck auf Löhne und Gehälter verstärkt", warnt die Arbeitsmarktexpertin der LINKEN. Im Namen ihrer Fraktion erneuert die Abgeordnete die Forderung nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn und nach Beseitigung der ungleichen Bezahlung zwischen Ost und West sowie zwischen Frauen und Männern. "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit ist noch immer nicht eingelöst. Gerecht geht anders!", unterstreicht Frau Leukefeld.
