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Keine Almosen, sondern Sätze, die sich am realen Bedarf orientieren

Nach dem Zurückrudern der Bundesregierung hinsichtlich der Kürzungspläne beim Wohngeld fordert Heidrun Sedlacik, wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Thüringer Landtag, "auch das unsoziale Vorhaben ad acta zu legen, den Heizkostenzuschuss zu streichen".

Die Streichung des erst im Rahmen der Novelle 2009 erstrittenen Heizkostenzuschusses käme faktisch auch einer Wohngeldkürzung gleich. "Heiz- und Nebenkosten entwickeln immer mehr zu einem Armutsrisiko und können einkommensschwache Haushalte in existentielle Bedrängnis bringen", warnt Frau Sedlacik.
Allein gegenüber den 40.000 Wohngeldhaushalten in Thüringen sei dies unverantwortlich, konstatiert die Abgeordnete. "Das Sparpaket der Bundesregierung ist trotz der Rücknahme der Wohngeldkürzung nach wie vor ein Akt sozialer Verantwortungslosigkeit und wirtschaftliche Unvernunft", so die Abgeordnete abschließend.


 

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