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Entlastungen für Kita-Eltern, Kommunen und Träger

Daniel Reinhardt

Rot-Rot-Grün will die komplette Übernahme der Kindergartengebühren für alle Eltern bis Juni 2020 durch das Land sicherstellen. Das sieht die jüngste Übereinkunft zwischen den rot-rot-grünen Koalitionsfraktionen vor. „Wir als LINKE begrüßen diesen Schritt außerordentlich. Er entlastet Eltern finanziell und die Kommunen sowie die Träger von Kindergärten von verwaltungsbürokratischen Aufgaben. Diese haben jetzt eine Menge andere wichtige Dinge zu regeln“, sagt Daniel Reinhardt, Sprecher für frühkindliche Bildung der Linksfraktion.

Ab 15. Juni gilt an allen Thüringer Kindergärten der eingeschränkte Regelbetrieb. Das heißt: alle Kinder haben wieder das Recht, den Kindergarten zu besuchen. „Die Aufgabe besteht jetzt darin, die konkrete personelle und räumliche Situation im jeweiligen Kindergarten im gemeinsamen Bemühen mit der Gemeinde und den Eltern so zu gestalten, dass ein Minimum an hemmenden Restriktionen übrig bleibt. Hier mitzuhelfen, sind alle aufgerufen. Viele Gemeinden in Thüringen haben ihren Kindergärten z. B. zusätzliche Räume zur Verfügung gestellt, sie haben geholfen, zusätzliches Personal zu gewinnen, Eltern haben an Konzepten mitgearbeitet. So ist es beispielsweise in Jena und Gera auch durch das Engagement der Elternvertretungen gelungen, auf die zu recht kritisch betrachteten Wechselmodelle zu verzichten und eine allgemeine Betreuung für alle Kinder jeden Tag über die Zeit von sieben und mehr Stunden abzusichern“, so Reinhardt.
 


 

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