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Aufstockung der Stellen für Schulsozialarbeit ist längst überfällig!

„Nach drei Jahren großer Koalition in Thüringen kommt es zu dem lang versprochenen Landesprogramm Schulsozialarbeit. Die zusätzlichen Stellen sind natürlich ein Fortschritt, erfüllen aber nur teilweise die Hoffnungen von Lehrern, Eltern, Schülern und Sozialpädagogen", erklärt die Sprecherin für Jugendpolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Katharina König, mit Blick auf entsprechende Medienberichte.

„Bei mehr als 1000 Schulen im Land muss allerdings immer noch die Mehrheit ohne Schulsozialarbeit auskommen, denn mehrere Schulen von einem Sozialarbeiter betreuen zu lassen, würde die Chancen gelingender Schulsozialarbeit behindern. Im besten Fall sind sie Brandlöscher, die von einem Fall zum nächsten eilen müssen", so die Politikerin der LINKEN weiter.

Die multiprofessionelle Schule, in der Bildung ganzheitliche Aufgabe und ganzheitlicher Prozess ist, sollte Ausgangspunkt für Personalfragen im Bildungsbereich sein. "Genau als solches unterstützendes Moment sollte erfolgreiche Schulsozialarbeit verstanden werden", so die Jugendpolitikerin weiter.

„Hätte die Koalition aus CDU und SPD bereits in den letzten Jahren auf die refinanzierten Beschlussvorlagen unserer Fraktion zum Ausbau und zur Stärkung von Schulsozialarbeit nicht immer nur mit Ablehnung reagiert, so hätten wir eine kontinuierlichere Entwicklung an den Schulen erreicht. Mit dem bevorstehenden Doppelhaushalt können wir uns allerdings sicher sein, dass dieser längst überfällige Beschluss wohl auch leider schon der letzte seiner Art in dieser Legislatur seitens der Landesregierung gewesen sein wird“, so König abschließend.


 

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