„Reparaturbonus ist ein Erfolgsmodell, was wir erhalten wollen“
Die Petition „Reparaturbonus retten – Elektroschrott vermeiden, Bürgerinnen und Bürger entlasten“ findet immer mehr Unterstützung. Aus Sicht der Fraktion Die Linke ist sie ein wichtiges Signal an die Landesregierung, das erfolgreiche Förderprogramm nicht auslaufen zu lassen. Jens Thomas, umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, ruft zur Unterstützung der Petition auf: „Ich kann nur alle Thüringerinnen und Thüringer ermutigen, die Petition zu unterzeichnen. Der Reparaturbonus ist ein enorm erfolgreiches, bürgernahes und soziales Umweltprojekt. Je mehr Menschen ihre Stimme erheben, desto klarer wird, dass die Landesregierung hier in die falsche Richtung läuft.“
Thomas widerspricht dabei deutlich den jüngsten Äußerungen der Wirtschaftsministerin, die den Reparaturbonus als ‚Subventionsmentalität‘ mit vermeintlichen ‚Mitnahmeeffekten‘ abgewertet hatte. „Diese Aussagen ignorieren völlig, wie gut das Programm funktioniert“, so Thomas. „Seit 2021 wurden zehntausende Reparaturen unterstützt und damit hunderte Tonnen Elektroschrott vermieden. Der Reparaturbonus verbindet Umweltschutz, Ressourcenschonung und soziale Entlastung. Das ist nachhaltige Politik im besten Sinne.“
Die Linke kündigt an, sich auch auf parlamentarischer Ebene für den Reparaturbonus einzusetzen: „Unser Ziel ist es, die geplanten Kürzungen rückgängig zu machen und die Mittel so zu erhöhen, dass der Reparaturbonus über das gesamte Jahr hinweg auskömmlich finanziert werden kann. Ein Programm, das so gut funktioniert, darf nicht einfach verschwinden.“
Auch auf Bundesebene wird der Thüringer Reparaturbonus inzwischen als vorbildlich angesehen. So heißt es in einer aktuellen Empfehlung des Umweltausschusses des Bundesrates: „Der Reparaturbonus, wie er bereits in Thüringen erfolgreich umgesetzt wird, könnte auf Bundes- und EU-Ebene ausgeweitet werden, um Bürger aktiv zu motivieren, Geräte zu reparieren.“ Thomas: „Wenn selbst der Bundesrat Thüringen als gutes Beispiel nennt, sollte das Ansporn und nicht Anlass zur Abschaffung sein. Statt das Erfolgsmodell einzustellen, müsste die Landesregierung stolz darauf sein und es weiterentwickeln.“
Die Petition kann noch bis zum 28. Dezember 2025 unterzeichnet werden:

