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Eine gute Gesundheitsversorgung muss überall in Thüringen erreichbar sein, unabhängig von Einkommen, Alter oder Wohnort. Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag betrachtet Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflege, Geburtshilfe, Psychotherapie, Physiotherapie, Apotheken und Suchthilfe als Teile einer gemeinsamen öffentlichen Daseinsvorsorge. Wettbewerb und Renditedruck dürfen nicht darüber entscheiden, welche Behandlung angeboten wird oder ob eine Einrichtung im ländlichen Raum erhalten bleibt.


Während der rot-rot-grünen Regierungszeit wurden Krankenhausinvestitionen deutlich gestärkt und Maßnahmen zur Sicherung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum unterstützt. Kommunale Krankenhäuser, Gesundheitsämter, Pflege- und Beratungsstrukturen erhielten mehr Aufmerksamkeit und finanzielle Unterstützung. Die Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften sowie die wohnortnahe Versorgung wurden als zentrale Aufgaben des Landes behandelt.


Die Linke fordert heute eine integrierte Gesundheitsversorgung, in der ambulante, stationäre, pflegerische, psychosoziale und digitale Angebote verbindlich zusammenarbeiten. Polikliniken 2.0, kommunale medizinische Versorgungszentren und regionale Gesundheitsnetze können Wege verkürzen und Fachkräfte entlasten. Wir setzen uns für gute Arbeitsbedingungen, eine bedarfsgerechte Krankenhausplanung, verlässliche Geburtshilfe, eine solidarische Pflegefinanzierung und eine Suchtpolitik ein, die Prävention, Beratung und Hilfe statt Ausgrenzung in den Mittelpunkt stellt.

Gesundheit und Pflege

Am 4. Oktober findet erstmals in Deutschland der Weltorganspendetag statt. An diesem Tag soll verstärkt die Aufmerksamkeit auf das Thema Organspenden gerichtet werden. Die Fraktion DIE LINKE fordert gesetzliche Regelungen, um die Chance für Patienten auf eine Organtransplantation zu erhöhen. Weiterlesen

Als Ergebnis einer Kleinen Anfrage der LINKEN zum Stand der medizinischen und therapeutischen Versorgung in den Thüringer Justizvollzugsanstalten wird ein Mangel an amtsärztlichen Personal über einen längeren Zeitraum in den Haftanstalten Tonna, Ichtershausen und Weimar deutlich. "Die Übergangslösung mit Vertragsärzten ist kein langfristig… Weiterlesen


 

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