Kultur, freie Medien und europäische Zusammenarbeit schaffen Räume für Austausch, Kritik und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Linke Fraktion im Thüringer Landtag versteht Kultur als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Theater, Orchester, Museen, Bibliotheken, Gedenkstätten, Soziokultur und freie Szene müssen im ganzen Land zugänglich sein. Unabhängiger Journalismus, Bürgermedien und ein starker öffentlich-rechtlicher Rundfunk sind unverzichtbar für demokratische Öffentlichkeit.
In den rot-rot-grünen Regierungsjahren wurden die Kulturausgaben deutlich erhöht, langfristige Finanzierungsverträge für Theater und Orchester abgeschlossen und freie Kultur sowie Soziokultur gestärkt. Das Musik- und Jugendkunstschulgesetz verbesserte die Grundlage kultureller Bildung. Kindermedien, Bürgerradios und Medienkompetenz wurden gefördert. Zugleich wurde Thüringens Zusammenarbeit in europäischen Institutionen ausgebaut und der Europabezug in der Landesverfassung gestärkt.
Seit 2024 verteidigt Die Linke Kultur und Medien gegen Kürzungen und politische Einflussnahme. Wir wollen faire Honorare, tarifgerechte Finanzierung und verlässliche Förderung auch außerhalb der großen Städte. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss reformiert, unabhängig und in seinem Bestand gesichert werden. In Europa setzen wir uns für soziale Rechte, kommunale Mitwirkung, friedliche Zusammenarbeit und eine gerechte Verwendung von Strukturmitteln ein, die Regionen stärkt, statt Ungleichheiten zu vertiefen.
Europa, Kultur und Medien
Zu der Bekanntmachung, Thüringen sei nun flächendeckend mit breitbandigem Internet versorgt, sagt Katharina König, Netzpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke im Thüringer Landtag: "Die 90% sind nicht wirklich eine flächendeckende Versorgung. Der voranschreitende Ausbau des Breitband-Internets ist zwar sehr erfreulich, bleibt aber insgesamt… Weiterlesen
Anlässlich des Besuchs der MDR-Intendatin Prof. Dr. Karola Wille bei der Thüringer Landesmedienanstalt erinnert der medienpolitische Sprecher der Linksfraktion, André Blechschmidt, an die Forderung nach einem öffentlich-rechtlichen Jugendkanal: Weiterlesen
Zur Ankündigung der Ministerpräsidentin Lieberknecht, für die Beteiligung der Bürger an politischen Entscheidungen über das Internet offen zu sein, erklärt Katharina König, netzpolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE im Thüringer Landtag: „Es wird höchste Zeit, dass die Landesregierung das Internet auch als Chance für mehr Transparenz und… Weiterlesen
Ralf Hauboldt, Justizpolitiker der LINKE-Fraktion und Mitglied im Datenschutzbeirat des Landes, fordert, „dass der neue Tätigkeitsbericht des Datenschutzbeauftragten Ausgangspunkt für eine umfassende Reformdiskussion im Bereich Datenschutz in Thüringen werden muss“. Deshalb hat die LINKE-Fraktion einen Antrag in den Landtag eingebracht, der in der… Weiterlesen
„Die Koalition ist nicht bereit, für Menschen mit Behinderungen die Freiheit zur Beschaffung, zum Empfang und zur Weitergabe von Informationen zu gewährleisten“, kritisiert die behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Karola Stange, und bezieht sich auf die Ablehnung des Antrages der Linksfraktion „Moderne… Weiterlesen
In Anbetracht der zwischenzeitlich abgesetzten Tagung der Kulturstiftung Meiningen-Eisenach zu einer möglichen Abwicklung des Landestheaters Eisenach, erklärt Katja Wolf, Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und zukünftige Oberbürgermeisterin in Eisenach: "Das ist ein guter Tag - vor allem für Eisenach, aber auch für die… Weiterlesen
"Dass die Landesregierung die Neuordnung der Theaterfinanzierung nicht konsequent angeht, die Verantwortung einfach zwischen den Ministerien hin und her schiebt und somit die Probleme für die Betroffenen nur noch mehr verschärft, ist ungeheuerlich", konstatiert die Kulturpolitikerin der Linksfraktion, Dr. Birgit Klaubert, nach der heutigen Sitzung… Weiterlesen
„Sollte das Kabinett während seiner heutigen Sitzung den Weg für die Finanzierung des Eisenacher Landestheaters nicht freimachen und damit das Drama zwischen Finanz- und Kultusminister trotz der erwarteten Steuermehreinnahmen weitergehen, muss Ministerpräsidentin Lieberknecht für die Zerstörung des Theaters die volle Verantwortung übernehmen“, sagt… Weiterlesen

