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Vorschlag zur solidarischen Kulturförderung jetzt konkretisieren!

Die Kulturpolitikerin der Linksfraktion, Dr. Birgit Klaubert, fordert den Thüringer Kultusminister auf, die Pläne zur zukünftigen Kulturfinanzierung zu konkretisieren: „Minister Matschie muss jetzt endlich klar sagen, wo er hin will. Allein die Idee, die Kosten für Theater und Orchester solidarisch zu verteilen, reicht nicht aus.“

Die wichtigsten Fragen bleiben ungeklärt: Wie soll das Modell genau funktionieren? Wer bekommt wie viel Geld? Und vor allem: Ist es die Auffassung der Landesregierung oder nur die persönliche Einschätzung des Ministers?
„Ohne Antworten auf diese Fragen hinterlässt der Vorschlag nur Verunsicherung, gerade vor dem Hintergrund der misslungenen Kita-Reform“, so Frau Dr. Klaubert weiter. Die Abgeordnete der LINKEN wiederholte ihre Forderung nach einer Anpassung der Kulturförderung an die laufenden Kosten: „Deckeln heißt kürzen! Tariflöhne steigen, Energiekosten steigen, Produktionskosten steigen. Ohne einen Ausgleich für diese Entwicklung werden Sparten wegfallen. Thüringen muss aber gerade seine Stärke als Kulturland ausspielen anstatt diese leichtfertig aufs Spiel zu setzen.“
Nach der Vorlage des Kulturleitbildes nun zu erklären, dass faktisch im Kulturbereich gekürzt wird, sei geradezu paradox. „Wenn tatsächlich fast ein Jahr lang an einem Kulturleitbild gearbeitet wurde, um dann ‚Kultur light’ zu organisieren, wird das auf deutlichen Protest innerhalb und außerhalb des Parlaments stoßen“, sagt Frau Dr. Klaubert.


 

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