Zum Hauptinhalt springen

Posse um Klassik Stiftung: Verzögern, verschweigen, vertuschen

Zu den heute bekannt gewordenen Details über das Verfahren zur Besetzung des Präsidentenamtes der Klassik Stiftung Weimar erklärt die Kulturpolitikerin der Linksfraktion, Dr. Birgit Klaubert:

„Die Äußerungen von Prof. Osterkamp wirken glaubwürdig und lassen einen den Kopf über das Vorgehen des Kulturministeriums schütteln. Die Arbeitsweise von Christoph Matschie und Thomas Deufel knüpft nahtlos an die Zeiten des CDU-Kultusministeriums an - verzögern, verschweigen, vertuschen.“ Der Minister finde keine Worte und blamiere damit das ganze Land fortlaufend. In der Affäre um die verschwundenen Goethe-Bilder seien kleckerweise immer neue Details ans Licht gekommen, klare Worte aus der Landesregierung blieben aus. Nun die Posse um die Besetzung der Stiftungspräsidentschaft, und auch hier sage der Minister nur: Alles ist gut. „Die Äußerungen von Prof. Osterkamp belegen, dass nichts gut ist und das Ministerium offenbar völlig dilettantisch agiert hat“, so Frau Dr. Klaubert weiter.
Die Linksfraktion wird im Kultur-Ausschuss des Landtages nachfragen, ob Personen zu einer Bewerbung um die Stelle als Stiftungspräsident aufgefordert wurden und ebenso, ob in diesem Zusammenhang durch Dienstreisen Kosten für die Steuerzahler entstanden sind. Es wird auch die Frage gestellt werden, wann das Ministerium von der Absage Prof. Osterkamps erfahren hat.
„Nach dem Minister wollen wir im Ausschuss Herrn Seemann zu seinen Gestaltungsvorstellungen für die Stiftung hören, und schließlich wollen wir auch eine öffentliche Anhörung zur Zukunft der Klassik Stiftung anregen“, so Dr. Klaubert abschließend.


 

Mehr Themen

Zurück zum Kopf der Seite