Druckhausschließung doppelt bedenklich
Als "doppelt bedenkliche Entwicklung" bezeichnet Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, das Vorhaben der Zeitungsgruppe Thüringen, ihr Ostthüringer Druckzentrum zu schließen. Damit gingen mehr als 100 Arbeitsplätze verloren. Zudem gerate die Medienvielfalt im Land weiter unter Druck.
DIE LINKE unterstützt die Forderung der Gewerkschaft Verdi nach einem Sozialtarifvertrag. "Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden", unterstreicht der LINKE-Fraktionsvorsitzende. Es sei "absolut unverständlich", dass ein Druckzentrum, das mit erheblichen Steuergeldern gefördert wurde, nun sang- und klanglos geschlossen werden soll, ohne über Perspektiven oder Alternativen das Gespräch zu führen.
Bodo Ramelow kündigt an, dass die Linksfraktion und die Landrätin des Altenburger Landes, Michaele Sojka, das Gespräch mit der Unternehmensführung und Beschäftigtenvertretern suchen werden.
