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Das Land muss Schloss Reinhardsbrunn retten

Zu den Medienberichten über Geldwäschevorwürfe im Zusammenhang mit dem Verkauf des Schlosses Reinhardsbrunn erklärt die Gothaer Landtagsabgeordnete der LINKEN, Martina Renner: „Die Vorwürfe müssen vollständig aufgeklärt werden und es ist zu prüfen, ob dem Land hier finanzieller Schaden entstanden ist. Außerdem muss die Landesregierung jetzt endlich zu ihrer Verantwortung stehen. Die Immobilie muss mindestens vorübergehend zurück in den Besitz des Freistaates, damit die am Gebäude notwendigen Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden können.“

Martina Renner hatte die Schlossanlage im Rahmen ihrer Abgeordnetentätigkeit in den vergangenen Jahren mehrfach besichtigt und begleitend Gespräche mit der Denkmalschutzbehörde und dem Bürgermeister von Friedrichroda, Thomas Klöppel, geführt sowie Anfragen im Landtag gestellt.

„Als erster Schritt muss das Schloss vor dem weiteren Verfall geschützt werden. Danach gilt es gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Schloss Reinhardsbrunn, das auf der Ruine des Hausklosters der Landgrafen von Thüringen errichtet wurde, ist für das kulturhistorische Erbe Thüringens von einmaliger Bedeutung. Darin steckt auch großes touristisches Potential, das genutzt werden sollte“, so Martina Renner abschließend.


 

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