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DIE LINKE: Kein Schnellschuss für Oberhof

Die Landesregierung bekennt sich zu Oberhof als Wintersport- und Tourismuszentrum Thüringens. "Das ist die gute Meldung", sagt die Suhler LINKE-Landtagsabgeordnete Ina Leukefeld. "Allerdings dürfe es keinen Schnellschuss und schon gar nicht eine Erpressung gegenüber der Kommune geben, die Bereitstellung von finanziellen Mittel davon anhängig zu machen, dass Oberhof seinen Status als Stadt verliert."

Dies sei "nach 25 erfolgreichen Jahren Stadtrecht bitter und muss diskutiert werden". Eine Lösung gibt es nach Meinung von Frau Leukefeld "nur im Zusammenhang mit generellen Überlegungen zur Gebietsreform in Südthüringen". Die Abgeordnete warnt davor, hinsichtlich der Betreiberform der Sportstätten einseitige Strukturveränderungen vorzunehmen, ohne die Fachlichkeit und Kompetenzen des Thüringer Wintersportzentrums als dem eigentlichen Oberhofer Sportstättenbetrieb einzubringen. Nur die Skihalle wird derzeit mit hohem Aufwand durch die Oberhofer Sportstätten GmbH betrieben. Leukefeld hatte erst kürzlich in einer Mündlichen Anfrage nachgefragt, ob sich die Landesregierung auch eine Konzentration beim Thüringer Wintersportzentrum vorstellen könne, und das wurde bejaht. "Die Entscheidung zum Umbau und zur Wiedereröffnung der Rennsteig-Therme sollte von den Wintersportstätten abgekoppelt und schnellstens umgesetzt werden", fordert die Abgeordnete. Das wäre für Oberhof und seine Gäste eine strategisch richtige Entscheidung.

Der tourismus- und sportpolitische Sprecher der Linksfraktion, Knut Korschewsky, fordert die Beibehaltung der engen Vernetzung von Wintersport und Tourismus in Oberhof. "Nur so kann letztlich effizient und erfolgreich gearbeitet und entsprechendes Marketing betrieben werden", so Korschewsky.

Beide Landtagsabgeordnete setzen sich dafür ein, die künftige Entwicklung mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie dem Stadtrat in Oberhof zu beraten und zu entscheiden.


 

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