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Versprechen geben und Versprechen halten ist zweierlei

Zur Absage des CDU-Finanzministeriums, dass in Thüringen 100 Lehrer zusätzlich eingestellt werden sollen, erklärt Dirk Möller, schulpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Diese Blockadehaltung gegenüber einem Vorschlag der SPD bestätigt nur, dass der CDU-Leitantrag ‚Bildungsland Thüringen‘ nicht einmal das Papier wert ist, auf dem er geschrieben wurde.“ Horrender Unterrichtsausfall, hoher Krankenstand von Lehrkräften und hoher Altersdurchschnitt seien schon lange Warnzeichen, endlich mehr Lehrerinnen und Lehrer einzustellen.

„Die CDU führt den Wähler an der Nase herum, ansonsten hätte sich ein Kompromiss in der Koalition gefunden“, kommentiert Dirk Möller. Die vorgeschlagenen Alternativen, die Klassenobergrenzen oder auch die Schülermindestzahlen zu verändern, lehnt DIE LINKE entschieden ab. „Man kann nicht Vertretungsreserven verhindern und zeitgleich Lehrerinnen und Lehrern noch mehr Arbeit durch größere Klassen aufbürden“, so der LINKE-Schulpolitiker.

Der Abgeordnete verweist darauf, dass eine Vertretungsreserve nicht allein den Unterrichtsausfall verringern, sondern auch die Arbeitssituation an den Schulen verbessern soll. „Die Verweigerung der CDU zeigt nur wieder, dass sie erneut leere Versprechen liefert und die tatsächlichen Probleme an den Schulen nicht löst“, so Dirk Möller abschließend.

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