Unterstützung für Vorschlag des Studentenwerks für ein Bund-Länder-Programm zum Wohnheimbau

Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion die LINKE im Thüringer Landtag, Susanne Hennig, sagt zu den Vorschlägen des Deutschen Studentenwerks: "Aus Sicht der LINKEN wäre die Auflage eines Bund-Länder-Programms für den Studentenwohnheimbau ein echter Durchbruch."

"In Jena, Erfurt und Ilmenau wirkt sich die Knappheit an bezahlbarem Wohnraum für Studierende auf dem Wohnungsmarkt längst erheblich negativ aus und hat zu einem hohen Anstieg der Mietpreise geführt", so die Abgeordnete weiter. Die Vorschläge der LINKEN, 2013 für Wohnheimbau im Landeshaushalt wieder mehr Geld freizumachen, seien durch die Regierung leider nicht mitgetragen worden. Jetzt könne der Bund Bewegung in die Sache bringen und helfen, die Situation in den Thüringer Hochschul-Städten zu entspannen.

"Wir fordern alle Thüringer Bundestagsabgeordneten und die Landesregierung auf, diese gute Initiative zu unterstützen", sagt Frau Hennig. Das Deutsche Studentenwerk (DSW) habe auf einer Anhörung im Bundestag aktuell darauf hingewiesen, dass die Zahl der Studierenden in Deutschland in den letzten zehn Jahren um zehn Prozent gestiegen sei, die Zahl der Wohnheimplätze aber nur um ca. drei Prozent. Dadurch sei der Wohnungsmarkt in vielen Städten enorm unter Druck geraten. Ein Bund-Länder-Programm, so das DSW, könnte bis 2015 etwa 25.000 Wohnheimplätze neu schaffen.

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