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Transparenz und mehr finanzielle Förderung für Förder- und Gesamtschulen

Ulrike Grosse-Röthig

Morgen findet im Thüringer Landtag im Bildungsausschuss auf Initiative der Fraktion Die Linke eine mündliche Anhörung zum Thema „Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft“ statt. Bereits im letzten Jahr hatten die Mitglieder des Landtags im Zuge der Haushaltsverhandlungen mehr finanzielle Mittel freigegeben, um die gestiegenen Bedarfe abzudecken. Ulrike Grosse-Röthig, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, erklärt: „In der letzten Auseinandersetzung mit dem Thema wurde von Seiten der Träger mehr Transparenz bei den Kostensätzen und eine gerechtere Verteilung der finanziellen Mittel gefordert. Deutlich wurde, dass unterschiedliche Schulformen verschiedene Bedarfe haben und Förder- und Gesamtschulen zukünftig mehr finanzielle Unterstützung vom Land brauchen. Diesem Anspruch wollen wir gerecht werden.“

 

Mit der Einführung der Schulgeldtabelle im Land Berlin im Jahr 2026 wurde verbindlich die Zahlung von Beiträgen an Schulen in freier Trägerschaft, gemessen am Einkommen der Eltern, festgelegt. Grosse-Röthig erklärt: „Die soziale Durchmischung von Schülerinnen und Schülern an Schulen in freier Trägerschaft muss stärker in den Fokus rücken. Gute Schule muss für jedes Kind erreichbar sein.“

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