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Thüringer DGB seit 25 Jahren eine starke Stimme für Arbeitnehmerrechte

Als „kämpferische Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen “ und „wichtigen Bündnispartner in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen seit der politischen Wende“ würdigt die LINKE Fraktions- und Landesparteivorsitzende Susanne Hennig-Wellsow den Deutschen Gewerkschaftsbund anlässlich seines 25jährigen Bestehens in Thüringen und den neuen Bundesländern.

Die Landespolitikerin erinnert an die großen DGB-Protestaktionen „Es ist 5 vor 12 – Thüringen brennt“, als viele Tausend Thüringerinnen und Thüringer, engagiert unterstützt von der damaligen PDS, auf die Straße gingen und sich gegen Massenentlassungen und Deindustrialisierung zur Wehr setzten. Gemeinsam habe man sich in den vergangenen Jahrzehnten „dem Kampf gegen die vor allem von der Thüringer CDU favorisierte Niedriglohnpolitik verschrieben, und wir standen und stehen Seite an Seite, um Neonazismus und Rassismus die Stirn zu bieten“.

Hennig-Wellsow unterstreicht, dass sich die rot-rot-grüne Koalition vorgenommen hat, „Thüringen zum Vorbildland für Gute Arbeit und soziale Arbeitsmarktpolitik“ zu entwickeln. Mit den ersten positiven Wirkungen des Mindestlohns, dem Abbau prekärer Beschäftigung sowie der Thüringer Initiative gegen Langzeitarbeitslosigkeit sei das Land auf einem guten Weg.

Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion, betont in diesem Zusammenhang, wie notwendig die Anstrengungen der Gewerkschaften sind, „um der Entsolidarisierung in der Gesellschaft Einhalt zu gebieten. Gemeinsam werben wir für den Ausbau der gewerkschaftlichen Vertretung in den Betrieben und die damit einhergehende Stärkung der Arbeitnehmerrechte“.

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