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Solidarische Unterstützung für die Post-Streikenden

Mit Blick darauf, dass die Deutsche Post auf verschiedenen Wegen versucht, die Tarifauseinandersetzungen mit ver.di zu umgehen und den Streik auszusitzen – oder ihn gar zu brechen, unterstreicht Rainer Kräuter, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, seine solidarische Unterstützung für die Post-Streikenden.

„Es ist mehr als verantwortungslos, dass die Deutsche Post aus ihrem eigenen Haustarifvertrag flieht und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die neu gegründeten Regionalgesellschaften outsourct, um sie dort wesentlich schlechter zu bezahlen. Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit – das muss auch für einen Konzern wie die Post gelten“, erklärt der LINKE Gewerkschaftspolitiker, der an der gestrigen Kundgebung mit rund 500 Beschäftigten des Logistikzentrums Erfurt teilgenommen und dort auch gesprochen hatte.

Der Abgeordnete wurde in den letzten Tagen über die aktuelle Verfahrensweise des Konzerns in Kenntnis gesetzt und sagt dazu: „Es ist beschämend, dass die Post über die Arbeitsagenturen Streikbrecher sucht – für einen Lohn, der noch unter dem Mindestlohn von 8,50 Euro liegt. Damit nicht genug, bricht die Deutsche Post geltende Gesetze, indem sie Zustellerinnen und Zusteller am Sonntag arbeiten lässt, ein klarer Verstoß gegen das Arbeitszeitgesetz.“ Die Deutsche Post betreibe eine „haarsträubende Tarifflucht, der Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist unverantwortlich“.

Abschließend sicherte Kräuter den Streikenden die Solidarität aller Mitglieder der Linksfraktion zu: „Wir stehen Seite an Seite mit Menschen, die für ihre Rechte auf die Straße gehen, seien es die Bahnbeschäftigten, die Erzieherinnen und Erzieher oder eben die Beschäftigten der Deutschen Post.“

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