Ramelow: Schloss Reinhardsbrunn – Enteignungsverfahren massiv vorantreiben
Dass, wie heute vermeldet wird, die Erfurter Staatsanwaltschaft den vormaligen Geschäftsführer (und seinen Sohn) des enorm von Verfall bedrohten Schlosses Reinhardsbrunn wegen Untreue und Betruges angeklagt hat, wird von Bodo Ramelow ausdrücklich begrüßt. Der Vorsitzende der Linksfraktion im Thüringer Landtag spricht von einer „wirklich guten Nachricht“.
Ramelow sieht sich bestätigt in seinen fortlaufenden Bemühungen, dieser Misere, den dubiosen und wohl auch ziemlich kriminellen Machenschaften rund um das Schloss Reinhardsbrunn, endlich wirksam Einhalt zu gebieten.
Die Anklage der Staatsanwaltschaft sei „ein erster Schritt, um das Enteignungsverfahren jetzt massiv voranzutreiben“, so Bodo Ramelow weiter. Er unterstreicht: „Die Thüringer Landesregierung ist gut beraten, zum Erhalt dieses Schlosses von hoher kulturgeschichtlicher Bedeutung jetzt zielgenau und unverzüglich zu handeln.“
„Wenn die dubiosen Hypotheken aus dem Grundbuch gelöscht werden können, durch dieses Strafverfahren, dann ist der Weg zur Übernahme des Schlosses Reinhardsbrunn frei. Ob durch Erwerb oder Enteignung, hängt dann nur noch von den jetzigen Inhabern der Besitzgesellschaft ab", so Ramelow abschließend.
