Ökologische Gestaltung der Agrarlandschaft unterstützen
Am Rande der heutigen Fachtagung in Gierstädt zu- Artenvielfalt und Rebhuhnschutz fordert die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Dr. Johanna Scheringer-Wright, die Landesregierung auf, die Vorschläge der Stiftung in die Debatte über die Neuordnung der europäischen Agrarbeihilfen aufzunehmen.
„Es gibt gute Vorschläge, wie die vom EU-Agrarkommissar geforderten ökologischen Kriterien in der Gemeinsamen Agrarpolitik umgesetzt werden können. Von Landesseite muss nun unterstützt werden, dass diese Vorschläge auch in der Praxis ausprobiert werden können“, erläutert die Abgeordnete. Frau Scheringer-Wright mahnt an, dass generell Projekte, die in diese Richtung gehen, von Thüringen finanziert werden müssen. „Es wäre ganz schlimm, wenn solche Ansätze, die die intensive Agrarlandschaft ökologischer gestalten, keine Förderung fänden, weil sich die Landesregierung nicht auf einen Haushaltsentwurf einigen kann. Die Sicherstellung der Ressortförderung muss bei Landwirtschaftsminister Reinholz ganz oben auf seiner Agenda stehen“, verlangt die Linksfraktionärin.
