LINKE sieht sich bestätigt: Mehr Unterstützung für Thüringer Studentenwerk verlangt
Die studierendenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, Susanne Hennig, sieht sich durch die heute vorgestellte 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes und dessen thüringische Auswertung, „Die wirtschaftliche und soziale Lage der Studierenden in Thüringen im Jahr 2009“, bestätigt.
„Dass 53 Prozent der Studierenden neben dem Studium erwerbstätig sind und 45 Prozent einen BAföG-Satz über 500 Euro beantragen dürfen (bei der letzten Erhebung 2006 waren es nur 28 Prozent) macht deutlich, dass die Finanznot unter den Studierenden hoch ist und eher noch zunimmt“, betont Frau Hennig. „Umso richtiger war es, ganz entschieden gegen die Einführung von Studiengebühren zu kämpfen. Nicht umsonst kommen heute schon 47 Prozent der Thüringer Studierenden aus anderen Bundesländern“, fasst die Abgeordnete zusammen.
„Für die Zukunft werden bezahlbare Unterkünfte und gute Rahmenbedingungen für das Studium auch mit Kindern zu Schlüsselthemen werden, wenn sich junge Leute entscheiden, wo sie studieren möchten. Das Land darf die Zeit nicht verschlafen und muss das Studentenwerk und die Hochschulen bei der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen effektiver als bisher unterstützen", fordert Hennig. Im letzten Landeshaushalt sind etwa die für die Schaffung studentischen Wohnraums vorgesehenen zwei Millionen Landesmittel – eine sehr geringe Summe – noch einmal halbiert worden.
