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LINKE-Innenpolitikerin beobachtet Sicherheitskonzept beim Spiel des RWE

Die Innenpolitikerin der Fraktion DIE LINKE, Martina Renner, wird am morgigen Samstag das Sicherheitskonzept beim Regionalligaspiel der Dritten Liga des FC Rot-Weiß Erfurt gegen SV Babelsberg 03 vor Ort beobachten und die polizeilichen Maßnahmen begleiten.

„Bereits mehrfach haben wir uns in den vergangenen Jahren mit der Frage der Sicherheit in Stadien in den Gremien des Landtages beschäftigt. Auch erhobene Vorwürfe wegen überzogenen polizeilichen Handelns auf der einen Seite und eine überdurchschnittliche Gewaltneigung andererseits waren an konkreten Beispielen Gegenstand parlamentarischer Beratungen. Uns ist daran gelegen, zu beobachten, wie Verein, Fan-Betreuer und Polizei im Rahmen einer Sicherheitspartnerschaft versuchen, ein friedliches Fußballspiel zu gewährleisten“, begründet Martina Renner den Stadionbesuch.

Bereits vor einem Jahr informierte sich die Landtagsabgeordnete beim FC Carl Zeiss Jena im Rahmen eines Spieles gegen die SG Dynamo Dresden.

„Ein Schwerpunkt ist für uns natürlich auch, wie speziell der Erfurter Fußballklub mit neonazistischen Hooligan-Gruppierungen wie ‚Kategorie Erfurt KEF’ und ‚Jungsturm’ umgeht. Das Thema Rechtsextremismus im Stadion ist nur gemeinsam zwischen Fans, Fanprojekten, Verein und der Stadt als Stadioninhaber in den Griff zu bekommen“, so die Innenexpertin weiter. Es gebe in den Bundesligen erfolgreiche Beispiele, z.B. über Hausordnungen, Vereinssatzungen und Stadionverbote Neonazismus und Rassismus aus den Stadien zu verbannen und auch gesellschaftlich als Sportverein Zeichen zu setzen. „Hier erwarten wir auch wesentliche Impulse des im vergangenen Jahr ins Leben gerufenen hauptamtlichen Fanprojektes“, so Renner.

Die Gruppe KEF war erst unlängst an einem Angriff auf Jenaer Fans beim Regionalpokalspiel Stadtilm gegen Einheit 04 Jena beteiligt.

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