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Kürzungen beim Bundesprogramm „Kultur macht stark“: CDU schwächt Kultur

Katja Mitteldorf

Die geplanten Kürzungen des Bundesprogramms „Kultur macht stark“ treffen auch zahlreiche Kulturinitiativen in Thüringen. Dazu erklärt Katja Mitteldorf, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag: „Die geplanten Kürzungen sind verantwortungslos und kurzsichtig, aber erwartbar. Sie reihen sich in diverse Kürzungspläne der CDU im Bund und Land ein. Auf Bundesebene soll bei ‚Kultur macht stark‘ gekürzt werden, während in Thüringen Kulturinstitutionen und -projekte weiter um ihre Finanzierung bangen müssen. Genau das Gegenteil wäre richtig: Erhöhung der Mittel und Planbarkeit für Kultur im Land wie im Bund.“

 

Konkret zum Bundesprogramm „Kultur macht stark“ erklärt die Abgeordnete: „Auf ihrer Webseite schreibt das zuständige Ministerium selbst von einer positiven Zwischenbilanz der dritten Förderphase. Es hebt die Relevanz des Projekts hervor. Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hätten einen erschwerten Zugang zu Bildung. Das Programm richte sich genau an diese. Und jetzt will genau die gleiche CDU-geführte Bundesregierung, die das schreibt, um 20 Millionen Euro – fast die Hälfte – kürzen? Eigentlich unfassbar.

 

Was diese Kürzungen konkret bedeuten, zeigt sich in Weimar: Beim Verein We-Dance werden neun von zwölf laufenden Projekten aus den betroffenen Mitteln finanziert. Auch das Stellwerk und der Kinder- und Jugendzirkus Tasifan sind auf die Förderung angewiesen. Es geht um kulturelle Teilhabe, um Bildungschancen und um Orte, an denen Kinder, die vielleicht nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, Selbstvertrauen entwickeln, selbstwirksam und kreativ werden können.“

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