Keine Jubelstürme über Erkenntnisfortschritt bei der Regierungskoalition
"Jubelstürme sind von uns über den Erkenntnisfortschritt bei der Regierungskoalition, die nun ein strategisches Vordenken in der Hochschullandschaft fordert, nicht zu erwarten!", sagt die Sprecherin für Wissenschaftspolitik der Landtagsfraktion DIE LINKE, Dr. Karin Kaschuba, und reagiert damit auf heutige Medienberichte.
Als die Linksfraktion vor einem Jahr den Antrag zu einer Wissenschaftsplanung eingereicht hat, hieß es noch, dies sei nicht nötig. "Etwas verwundert natürlich der Zeitpunkt der Erkenntnis, dass sich in der Hochschulpolitik etwas bewegen muss", so Frau Dr. Kaschuba. Schließlich liege die Anhörung zum LINKE-Antrag aller relevanten Einrichtungen für den Wissenschaftsbereich schon Monate zurück. Im Februar hatten die Anzuhörenden eindeutig und einmütig eine strategische Planung befürwortet.
Die Linksfraktionärin weiter: "Aber wir sind froh. Offensichtlich sind doch nicht Thüringer Hopfen und Malz bei den Regierungspartnern verloren. Minister Matschie wird schon im nächsten Ausschuss am kommenden Donnerstag erste Ideen bei der Behandlung unseres Antrags vorstellen."
