Keine Engpässe bei der Stromversorgung
Die Behauptung der Thüringer Regierungskoalition, die 380-Kilovoltleitung durch den Thüringer Wald müsse rasch gebaut werden, sonst drohe wirtschaftlicher Schaden, weist die Landtagsabgeordnete der LINKEN aus dem Ilm-Kreis, Petra Enders, erneut zurück und beruft sich dabei auch auf heutige Presseäußerungen des Ilmenauer Oberbürgermeisters:
Dieser hat erklärt, dass die Firmenlandschaft Ilmenaus bislang nicht betroffen sei von Engpässen bei der Stromleitungskapazität. „Es ist in höchstem Maße verantwortungslos, wenn Abgeordnete aus CDU und SPD solche Szenarien entwickeln, die jeglicher Grundlage entbehren“, betont Frau Enders und spricht von einem Ruf schädigenden Verhalten.
„Die 380 kV-Leitung kann nicht mit einem drohenden Stromnotstand in Ilmenau begründet werden, weil es den auch nach Auffassung des Oberbürgermeisters der Goethe- und Universitätsstadt, Gerd-Michael Seeber, nicht gibt.“ Die Politikerin abschließend: „Wirtschaftlich hat keine Region in Thüringen etwas von dieser Trasse und selbst bundesweit kann dafür kein volkswirtschaftlicher Vorteil gefunden werden. Es bleibt dabei, die Trasse ist unnötig!“
