Höhere Wertschätzung für Sterbebegeleitung

Im Vorfeld des morgen stattfindenden 7. Thüringer Hospiz- und Palliativtages erklärt Jörg Kubitzki, Gesundheitspolitiker der Fraktion DIE LINKE: "Gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft muss das Thema Sterbebegleitung eine höhere Wertschätzung bekommen. Es besteht nach wie vor auch bei den Hausärzten ein großer Informationsbedarf über die Hospiz- und Palliativarbeit in Thüringen. Daher müssten die Kassenärztliche Vereinigung und die Krankenkassen noch mehr Öffentlichkeitsarbeit leisten."

In Thüringen gibt es fünf stationäre Hospize mit 58 Plätzen, ein neues Kinder- und Jugendhospiz in Tambach-Dietharz mit 12 Plätzen, 12 stationäre Palliativstationen der Thüringer Krankenhäuser mit aktuell 129 Betten. Im ambulanten Bereich bieten 29 ambulante Einrichtungen im Freistaat sterbenden Menschen und ihren Angehörigen entsprechende Unterstützung an.

"Wichtig ist, dass in Thüringen eine flächendeckende Versorgung für Kranke und deren Angehörige vorgehalten wird und die Kapazität der bestehenden Einrichtungen dem Bedarf angepasst wird", so Kubitzki abschließend.

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