Hand in Hand #WithRefugees
Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni rufen Susanne Hennig-Wellsow, Landes- und Fraktionsvorsitzende der Thüringer LINKEN, und Sabine Berninger, flüchtlingspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, dazu auf, sich rassistischen Ressentiments entgegenzustellen „immer da, wo sie uns begegnen“.
„Es macht Hoffnung, wenn sich allein in Leipzig 700 Menschen ein Wochenende lang über Fluchtursachen, solidarisches Miteinander und Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung und Vernetzung austauschen. Oder wenn Tausende Hand in Hand aufstehen und Zeichen setzen gegen Rassismus“, freut sich Susanne Hennig-Wellsow. Unter anderen hatte ein breites Bündnis von Organisationen dazu aufgerufen in fünf deutschen Städten Menschenketten der Solidarität zu bilden.
„An der Intention solcher Initiativen sollte sich die Bundesregierung orientieren, anstatt mit immer neuen Asylrechtsverschärfungen und Abschiebe-Forderungen aufzuwarten“, ergänzt Sabine Berninger.
Während jeden Tag Menschen aufgrund höchster existentieller Not unsichere und lebensgefährliche Fluchtwege auf sich nehmen, die Festung Europa die Mauern immer höher baut, nehmen rassistische Einstellungen zu, würden durch führende Politiker, wie aktuell Bundesinnenminister de Maizière, bedient oder gar geschürt, kritisieren die Linkspolitikerinnen.
Das sei ein Schlag ins Gesicht für all jene, die geflüchtete Menschen im Alltag unterstützen, Begegnungen und Kennenlernen organisieren, Willkommenskultur leben und Solidarität praktisch werden lassen.
„Nicht nur am Weltflüchtlingstag gilt es, RassistInnen und repressiver Politik die Stirn zu bieten, die Wahrung der Menschenrechte einzufordern und - gemäß dem diesjährigen Motto des UNHCR - zusammen zu stehen #WithRefugees“, fordern Hennig-Wellsow und Berninger dazu auf, „die Petition der UN-Flüchtlingshilfe mitzuzeichnen und damit eine klare Botschaft an die Regierungen der Welt zu senden mit dem Auftrag, solidarisch zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.“
„Wir stehen zusammen #WithRefugees“ lautet die diesjährige Kampagne des UNHCR zum Weltflüchtlingstag (http://www.unhcr.org/refugeeday/de/).
Am 19. September soll die gestartete Petition (die bereits von mehr als 7.900 UnterstützerInnen mitgezeichnet wurde) vor dem UN-Weltgipfel zu Flüchtlingen und Migranten an die UN-Zentrale in New York übergeben. Mit der Petition werden Regierungen dazu aufgerufen, sicherzustellen, dass jedes Flüchtlingskind eine Ausbildung erhält, jede Flüchtlingsfamilie an einem sicheren Platz leben kann, jeder Flüchtling die Möglichkeit hat, zu arbeiten oder einen Beruf zu erlernen, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten zu können.
