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Gemeinden weiter gegen 380 kV-Leitung

"Im Zuge des nun eröffneten Raumordnungsverfahren für den Bau der 380 kV-Leitung im Abschnitt Altenfeld-Rettwitz werden sich auch hier die betroffenen Gemeinden zusammenschließen, um mit gemeinsamen Stellungnahmen bzw. gemeinsamen juristischem Beistand gegen den Bau der Stromtrasse vorzugehen", sagte die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag und Bürgermeisterin von Großbreitenbach Petra Enders.

Mit der Eröffnung des Raumordnungsverfahrens für den Abschnitt Altenfeld-Rettwitz gebe es bis zum 30. März die Möglichkeit, Einsicht in die Unterlagen zu nehmen, sich sachkundig zu machen und Widerspruch gegen das Projekt einzulegen.

"Nach wie vor halten die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen der betroffenen Gemeinden diese Stromleitung für nicht nötig. Diese Leitung dient nicht dazu, wie fälschlicherweise behauptet wird, die Weiterleitung von Windenergie nach Süden zu sichern, sondern ausschließlich für den Stromtransport aus den neu gebauten Kohlekraftwerken des Vattenfall-Konzerns und damit letztendlich der Profitmaximierung an der Strombörse", fasst Frau Enders zusammen. Das durch die Bürgerinitiativen und die betroffenen Gemeinden vorgelegte Gutachten habe eindeutig ergeben, dass diese Leitung nicht notwendig sei. Zudem sei auch deutlich geworden, dass für einen eventuellen erhöhten Stromtransport eine ganze Reihe technischer Alternativen existieren, die einen Neubau einer Stromtrasse entbehrlich machen.
"Wir werden in unserem Widerstand gegen dieses die Umwelt zerstörende Projekt nicht nachlassen", so die Landtagsabgeordnete der LINKEN abschließend.

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